Veranstaltungen & Aktivitäten im Herbstsemester 2018

Altes Testament

Basel

Kolloquium: Altes Testament und Semitische Sprachwissenschaft 1 KP

Sonja Ammann (sonja.ammann@unibas.ch, BeurteilerIn) 
Nesina Grütter (nesina.gruetter@unibas.ch
Hanna Jenni (hanna.jenni@unibas.ch)

Mittwoch, 3. Oktober 2018, 18.15 Uhr: Dr. Harald Samuel (Göttingen)
Historische Verschiebungen im System der hebräischen Verbalstämme und ihre Bedeutung für Text- und Literargeschichte

Das Verbalsystem des Biblisch-Hebräischen bedeutet für Lernende, die einen indoeuropäischen Sprachhintergrund haben, zunächst eine grosse Fremdheitserfahrung. Diese Einstiegshürde verliert ihren Schrecken jedoch schnell für diejenigen, die sich von der geradezu mathematischen Schönheit der Zusammenhänge zwischen Wurzeln und Verbalstämmen begeistern lassen. Bestimmte Unebenheiten im Verbalsystem einerseits und die Variabilität in den bezeugten Aussprachetraditionen des Hebräischen andererseits zeigen jedoch historische Veränderungen und damit letztlich eine Überlagerung mehrerer Systeme an. Der Vortrag geht derartigen Verschiebungen mit Seitenblicken auf die (nordwest)semitische Vorgeschichte des Hebräischen nach und fragt nach den Implikationen einzelner Phänomene für die biblische Text- und Literargeschichte.

Mittwoch, 7. November 2018, 18.15 Uhr: Dr. Deborah Sweeney (Tel Aviv)
Brothers and Brotherhood at Deir el-Medîna

Egyptian society was strongly orientated towards inheritance from father to son. Relationships between brothers are far less well-attested and tend to be elusive to trace. However, the well-documented village of Deir el-Medîna, home to the expert craftsmen who built and decorated the royal tombs in the Valley of the Kings and the Valley of the Queens, offers a rich store of administrative and family documentation about the people who lived here. This lecture will attempt to trace the lived relationships between brothers in that community. Since the term ‘brother’ in Ancient Egyptian also referred to uncles, cousins, nephews and in-laws, Dr. Sweeney will also investigate how brotherhood in those relationships might have differed from brotherhood between children of the same parents. (in Kooperation mit dem Basler Forum Ägyptologie)

Dienstag, 4. Dezember 2018, 18.15 Uhr: Prof. Dr. Margaret Jaques (Zürich)
Émotions plurielles. Peut-on comprendre les émotions dans les cultures de Mésopotamie ancienne?

Des émotions des peuples de Mésopotamie ancienne, il nous reste principalement ce qu'ils ont dit dans leurs textes. Ces textes en écriture cunéiforme sont en deux langues: en sumérien (langue d'origine inconnue et qui ne fait pas partie d'une famille linguistique) et en akkadien (langue sémitique). Les informations contenues dans les textes sont nombreuses.
Il existe en revanche peu de représentations ou d'images des émotions. La statuette du couple enlacé en est un rare exemple. Les émotions sont suggérées par des gestes, par exemple des gestes de peur des ennemis encerclés par les armées assyriennes, mais on ne lit jamais d'effroi sur leurs visages. On représente une face grimaçante de douleur ou de colère chez les animaux, par exemple la face du lion agonisant, ou chez les démons, comme le masque de Huwawa ou de Pazuzu.
Les émotions doivent être reconstruits à partir de sources disparates: il s'agit de mots, d'éléments d'images, de descriptions, de dialogues. Les émotions sont des réactions universelles mais l'expression des émotions ou le discours sur les émotions fait partie d'une culture. Certaines émotions, que je vous présenterai, sont représentatives de l'originalité de cette expression en Mésopotamie: les émotions de peur, d'amour, de haine et de joie. (in Kooperation mit der Alliance Française)

 

Neues Testament

Basel

Kolloquium: Neuere Forschung zum Neuen Testament und seiner Rezeption 1 KP

Moisés Mayordomo (moises.mayordomo@unibas.ch, BeurteilerIn)

Judaistik

Bern

Internationaler Workshop zur "Jüdischen Magie in der Antike" (31.10 – 2.11)

Im Rahmen eines dreitägigen internationalen Workshops werden wir uns vom 31. Oktober bis 2. November dem Themenkomplex "Jüdische Magie in der Antike" interdisziplinär annähern und dabei judaistische, philologische sowie linguistische Herangehensweisen verknüpfen. Daneben werden wir die bearbeiteten Primärquellen in ihren historisch-religiösen Zusammenhang einordnen sowie die sprachlichen Besonderheiten aramäischer,
hebräischer sowie syrischer Zaubertexte kennenlernen. 

Dies geschieht unter der Leitung von: 

Gideon Bohak (Tel Aviv University),
Matthew Morgenstern (Tel Aviv University),
James Nathan Ford (Bar Ilan University),
Alexey Lyavdansky (Moscow State University) sowie
Gaby Abousamara (Lebanese University) 

Die Veranstaltung dient ebenfalls der internationalen Vernetzung von Doktorierenden und Postdoktorierenden.

Aus diesem Grund besteht für Interessierte die Möglichkeit, das eigene Forschungsthema vorzustellen.

Kontakt: Chaja V. Duerrschnabel vera.duerrschnabel@theol.unibe.ch

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Kirchengeschichte

Basel

Kolloquium: Die menschliche Seele: ein gordischer Knoten der vormodernen Ideengeschichte 3 KP

Ueli Zahnd (ueli.zahnd@unibas.ch, BeurteilerIn)

Bern

Masterclass und öffentlicher Vortrag
„Du sollst ehelich sein.“ (Martin Luther) – Genderreformationen? Wandel, Konstanz, Interdependenzen 

Donnerstag, 22. November 2018

mit Prof. Dr. Ute Gause,
Ruhr Universität Bochum

Ute Gauses zum Standardwerk gewordene «Kirchengeschichte und Genderforschung. Eine Einführung in protestantischer Perspektive» (Tübingen 2006) wurde vor 12 Jahren veröffentlicht. Welche Entwicklungen sind seither festzustellen?
Wie steht es um die kirchenhistorische Genderforschung heute: Wird die Kategorie Gender in der kirchenhistorischen Forschung selbstverständlich angewandt? Was ist ihr Stellenwert in neueren Methodologien und Forschungsarbeiten?

Zu diesen Fragen werden wir die Ausführungen der Autorin hören. Der Anlass will zudem Interessierten Gelegenheit zur Vernetzung bieten und weiterführende Diskussionen zu Gender in der kirchenhistorischen Forschung anregen.

Die Masterclass bietet Doktorierenden in historischer Theologie die Gelegenheit, den methodischen Entwurf der Dissertation hinsichtlich seiner Genderaspekte im Plenum zu präsentieren und von Frau Prof. Dr. Ute Gause eine Rückmeldung zu erhalten. Wer einen eigenen methodischen Entwurf präsentieren möchte, schicke ihn bitte bis am 25. Oktober 2018 an erika.moser@theol.unibe.ch.

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Dogmatik

Basel

Kolloquium: Interkulturelle Religionssoziologie - im Dialog mit dem Islam 3 KP

Reinhold Bernhardt (reinhold.bernhardt@unibas.ch, BeurteilerIn)

In sechs einzelnen Sitzungen, die im Wochenrhythmus im September und Oktober stattfinden (19.9.; 26.9.; 3.10.; 10.10.; 17.10.; 24.10., jeweils 18.15-19.45h) werden wir mit Prof. Bagher T. Darabi, einem Religionssoziologen von der "Universität der Religionen und Denominationen" in Qom (Iran) Themen der Religionssoziologie in interkultureller Perspektive (auf Englisch!) diskutieren: Wie wird Religionssoziologie im Kontext des schiitischen Islam betrieben? Wie stellt sich die religiöse Landschaft im Iran in soziologischer Betrachtungsweise dar? Welche Rolle spielen Rituale und Pilgerfahrten im schiitischen Islam? Welche Formen neuer Spiritualität gibt es im Iran? Wie stellen sich die Beziehungen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften im Iran in den Augen des Religionssoziologen dar? Wie verhält sich der schiitische Islam im Iran zur säkularen Gesellschaft?
Am Kolloquiumstag (Samstag, 1. Dezember 2018, 9-17h) werden wir laufende Arbeitsprojekte besprechen. Habilitierende, Doktorierende und Studierende, die ihre Bachelor- oder Masterarbeiten im Fach Systematische Theologie / Dogmatik verfassen, haben dabei die Möglichkeit, diese Arbeiten oder Teile daraus vorzustellen und der Diskussion auszusetzen.

Bern

Buch II/2 von Franz Rosenzweigs «Stern der Erlösung» im Lichte der «Gritli-Briefe»

Keynote Speakers:

Dr. Sonia Goldblum
Prof. Dr. Yehoyada Amir
Prof. Dr. Hans-Christoph Askani

Die Tagung richtet sich nicht nur an Doktorierende des Strukturierten Doktoratsprogramms Basel-Bern-Zürich. Eingeladen sind auch Studierende, Habilitierende und Dozierende sowie andere am Werk Rosenzweigs Interessierte. 

Freitag, 23. November 2018
Universität Bern, Unitobler, Lerchenweg 36 Raum F-112

Anmeldungen bitte bis spätestens 16.11.2018 an Nicole Stacher: nicole.sta@bluewin.ch

 

Ethik

aktuell keine Veranstaltungen

Praktische Theologie

Basel

Kolloquium: Fokus Migrationsforschung 1 KP

Andrea Bieler (andrea.bieler@unibas.ch, BeurteilerIn)

An diesem Studientag werden Forschungsprojekte zur religionsbezogenen Migrationsforschung diskutiert, die in der Praktischen Theologie, dem Aussereuropäischen Christentum sowie in der Ethnologie entstehen.
-- Peter A. Oderinde: The Role of Online Social Media in Nigerian Pentecostal Churches in Switzerland
-- Dr. Claudia Hoffmann: Networks of Migrant Churches in Kanton Aarau
-- Dr. Barbara Heer: Migrant Churches and Urbanity. : A Case Study from Biel
-- Friedemann Burkhardt: „Bethesda ‚Maison de Misèricorde’“ as an Example of Migrant Churches in Afro-transnational church networks
Katherine Kunz: Refugee Narratives of Home in the Context of Elisabethenkirche, Basel

Darüber hinaus werden wir Prof. Dr. Bilgin Ayata zu Gast haben, die einen Vortrag zu den methodischen und theoretischen Herausforderungen der Migrationsforschung halten wird.
Der Titel ihres Vortrags lautet:
-- Researching Migration: A Critical Appraisal of Core Concepts and Methods

 

Die Lehrveranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten.

 

Kolloquium: Themen der Praktischen Theologie 2 KP

Andrea Bieler (andrea.bieler@unibas.ch, BeurteilerIn)
David Plüss (david.pluess@unibas.ch)

 

Interdisziplinär

aktuell keine Veranstaltungen

Religion, Wirtschaft und Politik

Basel

Kolloquium: Religion, Wirtschaft, Politik 2 KP

Markus Huppenbauer (markus.huppenbauer@unibas.ch
Jens Köhrsen (jens.koehrsen@unibas.ch, BeurteilerIn) 
Antonius Liedhegener (antonius.liedhegener@unibas.ch)

Empirische Religionsforschung

aktuell keine Veranstaltungen

Interreligiöse Studien

aktuell keine Veranstaltungen

Ökumenische Studien

Basel

Kolloquium: Perspektiven Interkultureller Theologie 2 KP

Andreas Heuser (andreas.heuser@unibas.ch, BeurteilerIn)

Es handelt sich um ein Forschungskolloquium, in dem Doktorierende ihre laufenden Forschungsprojekte einander vorstellen und miteinander diskutieren. Am 21. Spetember findet in diesem Rahmen ein interdisziplinärer workshop - gemeinsam mit Praktischer Theologie - zu aktuellen Fragen der Migrationskirchenforschung statt. Dieser workshop steht auch fortgeschrittenen Masterstudierenden offen.

The research colloquium engages in in-depth presentation and discussion of individual dissertation projects. On 21 September a joint workshop with doctoral students from Pastoral Theology will be held on current research issues in migrant Christianity in Switzerland. This workshop is open for participation of masters students.