Doktoratsprogramm

Die Theologischen Fakultäten der Universitäten Basel, Bern und Zürich betreiben ein gemeinsames strukturiertes Doktoratsprogramm. Teilnahmeberechtigt sind Promovierende in einem strukturierten Doktoratsprogramm Theologie an einer dieser drei Fakultäten.

Die Promotionshoheit verbleibt in den drei Fakultäten. Im gemeinsamen Doktoratsprogramm werden Veranstaltungen verschiedenster Art angeboten, die den Erwerb von ECTS Punkten ermöglichen, die in der Doktoratsphase je nach Doktoratsordnung notwendig sind. Die Veranstaltungen zielen auf die Vertiefung fachspezifischer, interdisziplinärer und methodisch-technischer Kompetenz. Sie können auch von Promovierenden der alten Doktoratsordnungen und des freien Doktorats sowie von Habilitierenden besucht werden.

Die Leitung des gemeinsamen strukturierten Doktoratsprogramms obliegt einem aus den drei beteiligten Fakultäten zusammengesetzten Gremium. Dieses Gremiums hat informelle Koordinationsaufgaben. Beschlüsse können allein durch die Fakultätsversammlungen der beteiligten Fakultäten gefällt werden.
In Abstimmung mit den Gegebenheiten der jeweiligen Doktoratsreglemente umfasst das strukturierte Doktoratsprogramm folgende Elemente:

  1. ein Vorbereitungsgespräch mit möglichen Betreuenden, das idealerweise ein Jahr vor dem Eintritt in das Programm stattfindet,
  2. die Immatrikulation in Basel, Bern oder Zürich für ein Doktorat
  3. das Verfassen der Dissertation, aus der die Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Forschung hervorgeht, betreut von einer Begleitkommission
  4. den Besuch von Veranstaltungen, die im Rahmen des Programms angeboten werden, um weitere fachspezifische, interdisziplinäre, methodisch-technische und weitere Kompetenzen zu erwerben
  5. weitere Förderungen im Rahmen des strukturierten Doktoratsprogramms (Mobilitätsförderungen, Initiationsmöglichkeiten für Spezialveranstaltungen zu Themen und Methoden etc.)

Mitglieder der gemeinsamen Doktoratskommission

stellvertretend für die Fakultäten Basel, Bern und Zürich sind:

Prof. Dr. Andreas HeuserProf. Dr. Andreas Wagner und Prof. Dr. Jörg Frey